Blutrubin Trilogie – Die Verwandlung

Blutrubin Trilogie 1 - Die Verwandlung

Inhalt:

Seit die 18-jährige Claire ihr Studium abgebrochen hat, wohnt sie bei ihrer Schwester Kim und deren Verlobten in New York. Dass es tatsächlich Vampire gibt, hätte sie sich nicht im Traum denken können, bis sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen und gebissen wird. Von da an ändert sich ihr gesamtes Leben schlagartig, denn 48 Stunden sollen vergehen, bis sich zeigt, ob sie sich in einen Vampir verwandelt oder nicht. Doch der 21-jährige James, der ihr bereits beim ersten Angriff zu Hilfe gekommen ist und in den sich Claire verliebt, steht ihr zur Seite und hilft ihr über Probleme und Unklarheiten hinweg. In seinem Besitz befindet sich ein unermeßlich kostbarer und mächtiger Gegenstand, ein Blutrubin, von dem nur fünf Stück existieren und der es den Vampiren ermöglicht, bei Helligkeit unterwegs zu sein. Ein unbekannter und skrupelloser Vampir will unter allen Umständen in den Besitz aller fünf Blutrubine gelangen, da sie gemeinsam ihrem Besitzer die Macht über alle Menschen und Schattenwesen verleihen.

Um die anderen Blutrubine zu finden und in Sicherheit zu bringen, damit sie nicht in falsche Hände kommen, machen sich James und Claire auf den Weg nach Schottland. Bald stellt sich heraus, dass Claire seit Kurzem nicht nur diverse überraschende Fähigkeiten besitzt, sondern auch dass die Vampire sie gnadenlos jagen.

Meine Meinung:

Blutrubin – Die Verwandlung“ ist der erste Teil der Blutrubin-Trilogie und überhaupt der erste Vampir-Roman, den ich gelesen habe. Anfangs war ich diesem Genre noch recht voreingenommen gegenüber, aber die Neugierde und der Tatendrang, mal etwas Neues auszuprobieren, setzte sich dann doch durch – und ich habe es nicht bereut, im Gegenteil, ich bin begeistert. Die Handlung an sich ist spannend und bietet am Ende eine überraschende Wendung. Doch besonders herausragend ist dieser erfrischend lockere, anhaltend amüsante Schreibstil, der selbst beim Erzählen von riskanten Situationen erstaunlicherweise nicht an Humor verliert, sehr oft zum Lachen bringt, ein enorm flüssiges Lesen ermöglicht und somit das Buch zu etwas Einzigartigem macht. Ferner überrascht die Autorin immer wieder mit neuen Begebenheiten – denkt man, noch schräger kann die Geschichte nicht werden, wird man schnell eines besseren belehrt.

Die Charaktere sind gut gelungen und bekommen durch ihre Eigenschaften Tiefe. So ist z.B. Claire sehr durchsetzungsfähig, aber auch oft impulsiv, so dass sie hin und wieder in eine gefährliche Situation gerät. Sie hat ein „normales“ Leben geführt und wird dann plötzlich nicht nur mit der Tatsache konfrontiert, dass es wirklich Vampire, Geister, Hexen und Werwölfe gibt, sondern erfährt an sich einige sonderbare Veränderungen, außergewöhnliche Kräfte. Ihre Einstellung und Aufmachung passen exakt in das 21. Jahrhundert. Anders hingegen ist es bei James, der bereits seit 321 Jahren leben soll und sich auch wie ein Gentleman aus der Vergangenheit benimmt. Die Beziehung zwischen beiden verläuft ziemlich schnell und gefühlvoll, sie bilden ein gut zusammenpassendes Paar, wobei es jedoch nicht selten zu hitzigen Auseinandersetzungen kommt.

Die Geschichte wird direkt aus Claires Sicht erzählt, also in der Ich-Erzählperspektive. Dadurch, dass sie der Existenz von Vampiren skeptisch gegenüber ist, wird sie auf die selbe „Stufe“ wie der Leser gerückt.

Zwar bietet „Blutrubin – Die Verwandlung“ eine Menge amüsante Szenen, dennoch weist die Handlung eine geheimnisvolle und manchmal knisternde Stimmung auf.

Das Ende der Geschichte ist nicht vollständig abgeschlossen, so dass man gespannt auf den nächsten Teil warten muss.

Fazit:

Amüsanter und faszinierender Vampir-Roman mit einem einzigartig gut gelungenen Schreibstil. Und wirklich zu empfehlen.

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