Rezension: „Lilienwinter“ von Siri Lindberg, (2. Band)

Lilienwinter
  • Handlung
  • Spannung
  • Schreibstil
  • Atmosphäre
  • Action
4.5

Information

Titel: Lilienwinter
Autor: Siri Lindberg
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2014
Seiten: 330
Erzählort: Quenda und Thoram
Erzähldatum: nach „Nachtlilien“
Erzählperspektive:  Personaler Erzähler
Genre: Fantasy
Originaltitel: Lilienwinter
Nachtlilien – Reihe: 2. Band
ISBN: 978-1500414047

Inhalt:

Jerusha und Kiéran haben es geschafft, ihre Liebe zu bewahren – doch noch ist ihr Leben und das aller Bewohner Ouendas in Gefahr, noch immer droht ein Krieg zwischen den Eliscan und Menschen. Um sich selbst davon zu überzeugen, ob die Menschen wirklich einen Krieg vorbereiten, begibt sich Qedyr, der König der Elis Aénor, unerkannt nach Ouenda. Jerusha und Kiéran begleiten ihn. Doch als sie zur Rettung eines Fürsten eilen, steht das Schicksal einer ganzen Welt auf der Kippe … denn zur gleichen Zeit greift Jerushas alter Feind Aláes im Reich der Eliscan nach der Macht …

(Quelle: http://www.siri-lindberg.de/allgemein/die-fortsetzung.php)

Meine Meinung:

Der erste Band „Nachtlilien“ von Siri Lindberg hatte mich so begeistern können, dass ich danach einige Tage kein anderes Buch anfangen konnte, weil die Geschichte einfach wunderschön und großartig ist. Leider hatte ich es nicht geschafft, gleich im Anschluss den zweiten Band „Lilienwinter“ zu lesen, weshalb ich die Fortsetzungen für Weihnachten aufheben wollte. Aber ich konnte es nicht mehr erwarten…und habe mal eben den zweiten Band „Lilienwinter“ und sofort im Anschluss den dritten Band „Winterdrachen“ regelrecht verschlungen. Der Einstieg in die Geschichte wird am Anfang von „Lilienwinter“ durch eine sehr detaillierte Zusammenfassung des ersten Bandes erleichtert. Obwohl das Ende von „Nachtlilien“ wirklich ausgezeichnet gewesen ist, blieben da noch so viele Fragen offen. Die Fortsetzungen hat die Autorin dann durch Selfpublishing veröffentlicht – und ich bin glücklich und dankbar dafür, dass die Geschichte um Jerusha, Kièran und den Drachen Korionas weitergeht!

Ein Krieg, der zu verhindern ist

„Lilienwinter“ beginnt erstmal ruhig damit, dass Jerusha und Kièran in Loreshom zusammenleben. Doch obwohl sich Alaès in Arrest befindet, ist die Gefahr eines Krieges zwischen Menschen und Eliscan keineswegs gebannt. Während Jerusha an ihrer Xatos-Statue weiterarbeitet, versucht Kièran, die Fürsten vor einem Krieg mit Khorat zu warnen. Quedyr, der König der Elis Aènor, möchte durch Quenda reisen und sich selbst davon überzeugen, ob die Menschen tatsächlich einen Krieg gegen die Eliscan vorbereiten, so wie es die Kundschafter behauptet hatten, oder ob alles nur eine Lüge von Alaès gewesen ist. Da Jerusha und Kièran ihn begleiten sollen, bietet sich für sie die einmalige Gelegenheit, die friedlichen Absichten ihres Volkes zu beweisen. Eine Chance, die sie nutzen. Anfangs läuft auch alles gut, doch als auf ihrer Reise ein Fürst in einen Hinterhalt gerät und sie zur Rettung eilen, geraten sie in Gefangenschaft. Und während sie nach einer Möglichkeit suchen, um sich zu befreien, versucht Alaès in Khorat die Herrschaft an sich zu reißen.

Wie immer spannend, actionreich und mitreißend

Meine Freude, durch die Fortsetzung wieder in dieser Welt zu sein und die geliebten Charaktere wieder zu treffen, war so unglaublich groß! Es ist fast so, als würde man nach langer Zeit endlich wieder nach Hause zurückkehren. Jerusha und Kièran sind wieder vereint, doch nun müssen sie versuchen, einen Krieg zu verhindern. Eine Reise mit Quedyr, dem König der Eliscan, durch Quenda ist da sicherlich nicht besonders einfach, zumal die Eliscan die Gebräuche der Menschen aus Quenda nicht kennen und sie dann auch noch in Gefangenschaft geraten. Aber hinzu kommen noch zwei weitere Handlungen. Zum ersten Mal wird nicht nur aus der Sicht von Jerusha und Kièran erzählt, sondern auch aus der Perspektive von dem Elis Silmar und dem Drachen Korionas. Denn während Korionas sich für eine Tat, für die er nicht die Schuld trägt, verantworten muss, sieht sich Silmar in Khorat ebenfalls einem schwerwiegenden Problem gegenüber, denn sein Onkel Alaès versucht, die Herrschaft des Landes an sich zu reißen.

Bereits im ersten Band „Nachtlilien“ sind mir die Charaktere gleich ans Herz gewachsen. Jerusha mit ihrer Willenskraft und ihrer Stärke trotz Niederlagen weiterzumachen. Kièran mit seinem guten Herz, seiner ruhigen Art und dem Mut. Der gutmütige und ehrenvolle Drache Korionas. Grisho, der Schattenspringer, der gerne Witze macht und stets behilflich ist. Aber auch andere bekannte Charaktere und ebenso neue Charaktere tauchen hier auf.

In „Lilienwinter“ werden offene Handlungsstränge aus dem ersten Band weitererzählt. Diesmal wird auch Thoram zu einem wichtigen Handlungsort. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass ich hier noch mehr über die Charaktere und ihre Vergangenheit erfahren konnte.

„Lilienwinter“ ist super spannend, actionreich und mitreißend. Was den Schreibstil von Siri Lindberg betrifft, so ist dieser so schön wie immer. Ich konnte wieder herrlich mitfiebern und habe mich sehr gefreut, die Charaktere auf ihren Weg nochmal begleiten zu können und die Welt wiederzusehen. Zwar konnte es mich nicht so umhauen wie „Nachtlilien“, aber ich habe den zweiten Band regelrecht verschlungen, sodass ich sofort danach den dritten Band „Winterdrachen“ anfangen musste.

Fazit:

„Lilienwinter“ ist eine absolut spannende Fortsetzung des Fantasy-Romans „Nachtlilien“ von Siri Lindberg. Ich liebe die Geschichte, die Charaktere und diese Welt!

 

Chronologische Reihenfolge der „Nachtlilien – Reihe“:

  1. Nachtlilien
  2.  „Lilienwinter“
  3.  „Winterdrachen

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