Rezension: „Winterdrachen“ von Siri Lindberg, (3. Band)

Winterdrachen
  • Handlung
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Schreibstil
  • Action
5

Information

Titel: Winterdrachen
Autor: Siri Lindberg
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2014
Seiten: 298
Erzählort: Quenda und Khorat
Erzähldatum: nach „Lilienwinter“
Erzählperspektive:  Personaler Erzähler
Genre: Fantasy
Originaltitel: Winterdrachen
Nachtlilien – Reihe: 3. Band
ISBN: 978-1500468477

Inhalt:

Gegen den Willen des Eliscankönigs hat Aláes einen Krieg zwischen Menschen und Eliscan begonnen. Während Jerusha versucht, ihre Familie in einem Tempel der Schwarzen Spiegel in Sicherheit zu bringen, reitet Kiéran zum umkämpften Gebirgspass Eismitte, um die Verteidiger dort mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Aus Angst um sein Leben und um bei ihm zu sein, reist Jerusha hinterher. Eine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellt. Denn dort trifft sie nicht nur den Mann wieder, den sie liebt …

 

(Quelle: http://www.siri-lindberg.de/allgemein/die-fortsetzung.php)

 

Meine Meinung:

Mit dem dritten Band „Winterdrachen“ von Siri Lindberg legt die „Nachtlilien – Reihe“ nochmal ein gewaltiges Maß an Spannung, Action und Dramatik zu und bringt diese wunderschöne Fantasy-Trilogie zu einem ganz ausgezeichneten Ende. Nach dem zweiten Band „Lilienwinter“ habe ich es direkt im Anschluss gelesen – und wieder innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Ich war unglaublich gespannt darauf, wie sich die Geschichte weiterentwickeln und letztendlich abschließen wird, denn diesmal spitzt sich die Situation durch den Ausbruch des Krieges zu, wodurch die Story noch atemberaubender und dramatischer wird, sowohl was die Story an sich betrifft als auch die Handlungen der Charaktere. Zum Glück bleibt hier keine Frage unbeantwortet, kein Konflikt ungelöst. Für mich wurde der dritte Band wieder zu einem wahren Highlight.

 

Der Krieg ist ausgebrochen…

 

„Einen leichten Weg gibt es nur für diejenigen, denen andere Menschen egal sind.“

 

(S. 248 des eBooks „Drachenwinter“ von Siri Lindberg)

 

In „Winterdrachen“, welches direkt an die letzten Ereignisse von „Lilienwinter“ anknüpft, ist nun Jerushas und Kièrans schlimmste Befürchtung wahr geworden: Der Krieg zwischen Quenda und Khorat ist ausgebrochen. Und Quenda hat deutlich schlechtere Karten, da die Eliscan beinahe unbesiegbar sind und noch dazu von weiteren Wesen unterstützt werden. Während Kièran sich zum verschneiten Gebirgspass Eismitte begibt, um bei der Verteidigung zu helfen und gegen die Eliscan zu kämpfen, bringt Jerusha ihre Familie in einem Tempel der schwarzen Spiegel in Sicherheit. Doch dort geschehen merkwürdige Dinge, sodass für die Sicherheit ihrer Familie vielleicht nicht mehr gesorgt ist. Kurz darauf reist Jerusha aus Angst um Kièran und um zu helfen ebenfalls zum Gebirgspass, wo die Lage stetig verzweifelter wird. Währenddessen baut Silmar in Khorat einen Widerstand gegen seinen Onkel Alaès auf – und der Drache Korionas folgt bei den fernen Quellen einer Frau, die er meint zu kennen. Doch um den Krieg zu beenden, müssen sie wahrscheinlich ein großes Opfer bringen…

 

Dramatisches Finale einer bildgewaltigen Fantasy-Trilogie

 

„Ihre Hände fanden einander, und ihre Finger umschlossen sich ganz fest. Jetzt und immer. Egal, was passiert, und was uns hier erwartet.“

 

(S. 175 des eBooks „Drachenwinter“ von Siri Lindberg)

 

Der dritte Band „Winterdrachen“ war für mich tatsächlich Spannung und Herzklopfen ohne Ende, wodurch mir das Lesen richtig Spaß gemacht hat und ich nur sehr schwer pausieren konnte. Der scheinbar aussichtslose Kampf in Eismitte, die damit verbundenen Verluste, die Verzweiflung und Angst, die noch offenen Konflikte, die phänomenalen Wendungen und dramatischen Ereignisse sowie die facettenreichen Charaktere in Kombination mit dem mitreißenden Schreibstil machen das Finale zu einem wirklich bildgewaltigen und emotionalen Fantasy-Roman. Hier werden die Charaktere bis an ihre Grenzen und noch darüber hinaus gebracht und die Geschichte läuft zur Höchstform auf, um letztendlich zu einem spektakulären Showdown und sodann zu einem gut ausgebauten und strahlenden Ende zu führen.

Wie bereits „Lilienwinter“, so wird auch „Winterdrachen“ aus der Sicht von Jerusha, Kièran, Korionas und Silmar erzählt. Neben der Haupthandlung liegt der Fokus auch stark auf den Charakteren mit ihren Gedanken und Gefühlen. Und auch ihre eigenen Konflikte treiben die Story sehr schön voran und ließen mich wieder mitfiebern. „Winterdrachen“ offenbart nochmal einige Informationen über die Charaktere. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit weiteren bekannten Charakteren – allem voran noch mehr Drachen. ^^

Nach einem beeindruckenden Showdown ist die Geschichte nicht sofort beendet, sondern die Autorin führt noch offene Handlungsstränge zu einem harmonischen und sehr schönen Ende, wodurch die Trilogie zu einem gelungenen Abschluss gebracht wird. Auch hier kann ich nur erwähnen, dass ich über beide Fortsetzungen glücklich und dankbar bin. Nun heißt es leider wirklich Abschied zu nehmen, was mir sehr schwer fällt.

Fazit:

„Winterdrachen“ von Siri Lindberg ist ein dramatisches, spannungsgeladenes und actionreiches Finale einer beeindruckenden Fantasy-Trilogie. Ich konnte in dieser Welt versinken, mit den Charakteren mitfiebern und durch die Geschichte Herzklopfen bekommen. Für mich ein Highlight – und eine Story, die mich nicht so leicht loslassen wird. Absolute Lesempfehlung für die gesamte Buchreihe!

 

 

Chronologische Reihenfolge der „Nachtlilien – Reihe“:

  1. Nachtlilien
  2.  „Lilienwinter
  3.  „Winterdrachen“

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