Rezension: „Die Zwölf Könige“ von Bradley Beaulieu

Inhalt:

Vor Jahrhunderten hat die Wüstenstadt Sharakhai vor der Zerstörung gestanden. Um dieses Schicksal abzuwenden, haben die Zwölf Könige die Götter um Hilfe gebeten, doch diese haben einen hohen und blutigen Preis gefordert. Die Zwölf Könige haben den blutigen Pakt mit den Göttern geschlossen, Sharakhai hatte gerettet werden können und zudem sind den Königen außergewöhnliche Kräfte verliehen worden und die Möglichkeit, Jahrhunderte zu leben. Fortan haben sie über die Stadt mit unerbittlicher Härte geherrscht.

Ceda ist noch ein Kind gewesen, als ihre Mutter durch die Zwölf Könige hingerichtet worden ist und den Grund dafür nie erfahren hat. Mit 19 Jahren ist sie eine berühmte Arenakämpferin und plant Rache an den Königen zu nehmen. Doch der Weg dahin ist weit und nimmt Formen an, die sie nie für möglich gehalten hätte. Rezension: „Die Zwölf Könige“ von Bradley Beaulieu weiterlesen

Rezension: „Blut der Ahnen“ von Anja Lehmann

Inhalt:

Alessandro war noch ein Kind, als sein Vater in einem Arenakampf hinterlistig und tödlich verletzt wurde durch die Hand des Gladiators Tantotaurus und daraufhin starb. Seitdem wird Alessandros Leben nur von dem Ziel bestimmt, den Tod seines Vaters endlich zu rächen, indem er dessen Mörder in der Arena gegenübertritt. Um das zu erreichen, muss er aber einer der besten Gladiatoren werden. Außerdem scheint eine Art Magie Tantotaurus zu schützen, was ihn anscheinend unbesiegbar macht. Alessandros Leben ändert sich jedoch abrupt, nachdem er Laetitia, der Tochter seines Herrn, begegnet und sie sich unerwartet, gegen den Willen des Herrn und trotz der Unterschiede beide ineinander verlieben.

Als sich Alessandro die Möglichkeit bietet, eine echte Chance gegen den Mörder seines Vaters zu haben, die lang ersehnte Rache zu nehmen und sich aus der Sklaverei zu befreien, ergreift er diese, muss dafür aber einen hohen Preis zahlen. Rezension: „Blut der Ahnen“ von Anja Lehmann weiterlesen

Rezension: „Gelobtes Land – Gloov“ von Christine Heimannsberg

Inhalt:

Auf der Suche nach dem gelobten Land finden Lore, ihr Bruder Jame und ihre Freunde Jul und Sim hinter einer Mauer eine neue Welt, die so viel anders ist als die kalte und grausame Welt, in welcher sie aufgewachsen sind. Es ist eine scheinbar perfekt funktionierende und technisch weit entwickelte Gesellschaft, die auf Gleichberechtigung und ökologischer Nachhaltigkeit aufgebaut ist. Jeder erhält hier in für die Flüchtlinge errichteten Camps eine Unterkunft, Kleidung, Nahrung und Bildung; Flüchtlingshelfer und Therapeuten sorgen dafür, dass die Flüchtlinge ihre traumatischen Erinnerungen bewältigen können und bieten viele Möglichkeiten, um sie in die neue Gesellschaft zu integrieren. Nur wenige Monate sollen vergehen, bis die Flüchtlinge der alten Welt in die „wirkliche“ neue Welt gelassen werden. Während es für Lore und Jame das Paradies ist und sie alle Möglichkeiten nutzen, um ein vollwertiges Mitglied zu werden, stehen Jul und Sim allem eher misstrauisch gegenüber.

Doch obwohl sie sich auf dem ersten Blick in einer perfekt funktionierenden, fortschrittlichen und freiheitlichen Gesellschaft zu befinden scheinen, verbirgt sich dahinter eine grausame Wahrheit. Denn das Oberhaupt der neuen Welt propagiert für Gewaltfreiheit, gemeinschaftliches Erziehen der Kinder und Polyamorie, was ohne Rücksicht durchgeführt wird – Kinder werden von ihren Eltern getrennt, Paare dürfen nicht mehr zusammenleben. Was passiert, wenn man gegen die Regeln verstößt, müssen Jame und Sim bald selber erfahren. Um gegen dieses System zu kämpfen, schließt Jul sich dem Widerstand an. Und Lore ist sich bald nicht mehr sicher, auf welcher Seite sie stehen soll. Rezension: „Gelobtes Land – Gloov“ von Christine Heimannsberg weiterlesen

Interview mit Christine Heimannsberg

Hallo ihr Lieben,

wie ihr bereits in meinem letzten Neuerscheinungsbeitrag erfahren konntet, ist endlich der zweite Band der „Gelobtes Land“-Reihe von Christine Heimannsberg erschienen! Im Oktober 2018 entdeckte ich den Auftaktband dieser dystopischen Reihe, nämlich „Gelobtes Land – Hoop“. Die Geschichte machte mich gleich neugierig, da sie in einer Welt spielt, die durch eine Umweltkatastrophe zu einem großen Teil zerstört worden ist. Doch worum geht es genau? Interview mit Christine Heimannsberg weiterlesen

Rezension: „Blutgesang“ von Julia Lange

Inhalt:

Vor langer Zeit hat es Drachen gegeben, doch seitdem sie verschwunden sind, leben Einheimische und ein Stamm der Zatarsi, dem Musik über alles geht, friedlich nebeneinander in der Stadt Midea. Doch es scheint nicht alles so ruhig zu sein, denn beide Seiten haben nicht dieselben Rechte. Zudem kommt es oft vor, dass einige Bewohner unter verfluchtem Blut leiden, was bei ihnen unkontrollierbare Wut auslöst – und weshalb einige von ihnen für immer weggesperrt werden müssen. Aber auch die Hüter, welche in der Stadt für Ordnung sorgen, bewahren ein dunkles Geheimnis.

Als die Zatarsi Elezei einem seltenen Lied folgt, findet sie sich an einem Ort des Verbrechens wieder. Fälschlicherweise wird sie beschuldigt und muss sich von ihrem Stamm fernhalten, bis sich alles beruhigt hat. Doch statt sich im Hintergrund zu halten, versucht Elezei den Fall zu lösen. Dabei begegnet sie Valerian, der aufgrund seines verfluchten Blutes auf der Flucht vor den Hütern ist. Beide müssen bald erkennen, dass sie nur Spielfiguren in einem Plan sind, der weitreichende Folgen für ganz Midea haben könnte. Rezension: „Blutgesang“ von Julia Lange weiterlesen

Rezension: „Waffenschwestern“ von Mark Lawrence

Inhalt:

„Ich wurde zum Töten geboren – die Götter haben mich erschaffen, damit ich zerstöre.“

Im Alter von acht Jahren begeht Nona ihren ersten Mord und steht vor dem Galgen. Doch kurz vor ihrer Hinrichtung wird sie überraschend von einer Äbtissin gerettet, welche sie in das Kloster zur süßen Gnade bringt, wo sie zusammen mit anderen Mädchen zu den gefährlichsten Kriegerinnen ausgebildet wird. Denn Nona ist nicht wie andere Kinder – sie kann sich mit unnatürlicher Geschwindigkeit bewegen. Während Nona sich allmählich ihren Platz im Konvent erkämpft und die einflussreiche Familie des Mannes, den sie getötet hat, alles versucht, um an ihr Rache zu nehmen, muss sie erkennen, dass hinter allem ein Geheimnis verborgen liegt, welches die ganze Welt verändern könnte.

Rezension: „Waffenschwestern“ von Mark Lawrence weiterlesen

Neuerscheinungen 2019, 1. Teil

Das Jahr 2019 bietet mal wieder richtig interessante Neuerscheinungen, wobei ich mich auf einige ganz besonders freue. So z.B. auf den Fantasy-Roman „Blutgesang“, welches eine vielversprechende Geschichte verspricht. Aber endlich erscheinen auch die Fortsetzungen von zwei Science-Fiction-Romanen, die ich kaum noch erwarten kann! Die ersten Bände der Dystopien „Gelobtes Land“ von Christine Heimannsberg und „Cat & Cole“ von Emily Suvada konnten mich letztes Jahr regelrecht umhauen und sind zu wahren Lesehighlights geworden. Aber auch „Habitat“, „Die Reise“ und „Die Träumenden“ machen mich sehr neugierig. Neuerscheinungen 2019, 1. Teil weiterlesen

Jahresrückblick 2018

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Das Jahr 2018 war ein Jahr mit vielen Höhen, aber auch genauso vielen Tiefen. Der Sommer war richtig fantastisch, denn endlich war es diesmal nicht so verregnet wie in den letzten Jahren – somit genug Zeit im Garten zu lesen. ^^  Was die Bücher betrifft, die ich gelesen habe, so hatte ich auf jeden Fall sehr viel Glück gehabt, denn es waren eine Menge richtig guter Highlights dabei gewesen. Viele davon konnten mich nachhaltig beeindrucken, einige konnten mich vollkommen überwältigen, andere konnten mich auf jeden Fall gut unterhalten. Früher habe ich hauptsächlich Thriller gelesen, doch seit Herbst 2017 habe ich meine Liebe für Fantasy und Science-Fiction neuentdeckt, was somit zu einem großen Teil mein Lesejahr 2018 bestimmt hat. Insgesamt habe ich 27 Bücher gelesen – also 5 Bücher mehr als im Jahr 2017. Welche das sind, habe ich unten aufgelistet und nach Sternen sortiert. Jahresrückblick 2018 weiterlesen

Rezension: „Das Gold der Krähen“ von Leigh Bardugo

Inhalt:

Eine unmögliche und tödliche Mission – und eine unermesslich hohe Belohnung. Keiner der sechs Krähen hätte gedacht, dass sie den Auftrag schaffen und überleben würden. Doch das haben sie. Als jedoch Kraz Brekker und seine Krähen nach Ketterdam zurückkehren, um sich die Belohnung zu holen, müssen sie erkennen, dass alles nur ein falsches Spiel gewesen ist, ein grausamer Verrat. Sie geraten in einen Hinterhalt und kommen nur knapp mit dem Leben davon, während Inej gefangen genommen wird. Sieben Tage haben die Krähen Zeit, die Forderung des Entführers zu erfüllen, ansonsten wird sie sterben.

Doch wer wäre so dumm sich mit Kaz Brekker, auch bekannt als „Dirtyhands“, anzulegen? Kaz greift tief in seine Trickkiste, geht jeden noch so schmutzigen Handel ein, stürzt sich in jedes noch so große Risiko, um Inej zu retten und endlich die so lang ersehnte Rache zu nehmen. Rezension: „Das Gold der Krähen“ von Leigh Bardugo weiterlesen

Rezension: „Headhunt – Feldzug der Rache“ von Douglas Preston und Lincoln Child

Inhalt:

Auf einem verlassenen Grundstück wird die enthauptete Leiche eines Mädchens gefunden. Kurz darauf geschehen weitere Morde, wobei jedes Mal der Kopf der Leiche fehlt und der Serienmörder keine Spuren hinterlässt. Die Opfer scheinen nur drei Dinge gemeinsam zu haben: Geld, Macht und Skrupellosigkeit. Könnte das Motiv Rache sein?

Lieutenant Vincent D’Agosta vom NYPD und Special Agent Aloysius Pendergast vom FBI müssen den Fall lösen, der sie vor ein schwieriges Rätsel stellt und ganz New York in Aufruhr versetzt. Jede noch so kleine Spur erweist sich als Sackgasse. Doch allmählich wird Pendergast klar, dass der Mörder von einem ganz anderem Motiv angetrieben wird als alle denken. Rezension: „Headhunt – Feldzug der Rache“ von Douglas Preston und Lincoln Child weiterlesen