Rezension: „Mapmaker Malique – Iriliquium“ von Serenity Amber Carter, (1. Band)

Mapmaker Malique
  • Handlung
  • Spannung
  • Schreibstil
  • Action
  • Humor
4

Information

Titel: Mapmaker Malique – Iriliquium
Autor: Serenity Amber Carter
Verlag: —————
Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2018
Seiten: 336
Erzählort: Weltraum, Erde und noch viel mehr ^^
Erzähldatum: Zukunft
Erzählperspektive:  Personaler Erzähler
Genre: Science-Fiction
Originaltitel: ———————-
Mapmaker Malique – Reihe: 1. Band
ISBN: 978-3-7439-3144-2

Inhalt:

Für den Tollpatsch Malique, der kürzlich seine Ausbildung zum intergalaktischen Kartografen abgeschlossen hat, wird rechtzeitig zu seinem 16. Geburtstag ein Traum war: Als Astronaut wird er in den Weltraum geschickt, um das Universum zu erkunden und alles zu dokumentieren. Doch es läuft nicht ganz so, wie Malique es sich erhofft hat. Auf der Raumstation ISSO wird ihm ein Erkundungsteam aus zwei sehr eigenwilligen Leuten zu geteilt, die von ihrer neuen Mission wenig angetan sind. Zum Team gehören die ständig genervte und zynische Verteidigerin Kryokrishna, die jedem Gegenstand einen Namen verleiht, und die immer heitere Magierin Eunuvea, die einen riesigen Fanclub hat. Gemeinsam starten sie ihre Reise von Planet zu Planet, wobei sie nicht nur von einem Abenteuer ins nächste stürzen, sondern auch auf allerhand Probleme stoßen…

Meine Meinung:

Mit „Mapmaker Malique – Iriliquium“ von Serenity Amber Carter hat die Autorin den 1. Band einer Science-Fiction Buchreihe geschaffen, die von den ziemlich halsbrecherischen und kurzweiligen Weltraumabenteuern des intergalaktischen Kartografen Malique und seiner beiden Teamkameradinnen Kryokrishna und Eunuvea handelt. Die Story ist zwar ein Science-Fiction, enthält jedoch auch Fantasy-Elemente – was mich tatsächlich überrascht hat – und glänzt mit sympathischen Charakteren, humorvollen Ereignissen und sehr viel Fantasie. Insgesamt hat mir die Geschichte – bis auf wenige Punkte – sehr gut gefallen.

Weltraumabenteuer mit Hindernissen

Die Story setzt auf der Erde ein und zeigt Malique, der kürzlich seine Ausbildung zum intergalaktischen Kartografen erfolgreich abgeschlossen hat und pünktlich zu seinem 16. Geburtstag endlich seinem bisherigen Leben entfliehen kann, um seinen größten Traum wahr werden zu lassen: Die Erkundung von Galaxien und Planeten. Als erstes wird er zur Raumstation ISSO geschickt, wo er auf ganz unterschiedliche Lebewesen trifft und nicht nur ein eigenes Raumschiff für seine Mission der Kartografie erhält, sondern auch ein Team aus zwei Leuten (Kryokrishna und Eunuvea) an die Seite gestellt bekommt, die sich über ihre neue Mission so gar nicht freuen. Und aus Maliques strahlendem Traum wird alsbald ein ziemlich abenteuerlicher und gefährlicher Trip von Planet zu Planet, wobei sie nicht nur auf feindliche Lebewesen und unfreundliche Lebensbedingungen treffen, sondern auch Konflikte im eigenen Team zu überwinden haben.

Fokus liegt auf sympathischen Charakteren und unterhaltsamen Abenteuern

„Also ich denke ja, dass sie uns auf jeden Fall angreifen. Schließlich haben die schon zweimal auf uns geschossen! Da wollen die sicherlich nicht nur reden.“

(S. 160 des eBooks „Mapmaker Malique“ von Serenity Amber Carter)

Die Charaktere haben mir größtenteils sehr gut gefallen, sie waren mir sofort sympathisch und bringen mit ihren ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten die Handlung voran. So gibt es z. B. den Kartograf und Tollpatsch Malique, der zurückhaltend und unsicher ist, es immer wieder schafft in Fettnäpfchen zu treten und in peinliche Situationen zu geraten. Dabei ist er noch Teamkapitän und muss Entscheidungen treffen. Kryokrishna, die Verteidigerin des Teams, ständig genervt, schlecht gelaunt, ungeduldig und zynisch – doch sofort bereit, das Team zu verteidigen und Gegenständen wie auch Lebewesen um sich herum Namen zu geben. Und Eunuvea, Kämpferin des Teams, total beliebt, ständig heiter, lebensfroh und zuversichtlich. Aber auch weitere Charaktere spielen eine wichtige Rolle – und einige von ihnen haben ein Geheimnis.

Die Handlung wird hauptsächlich aus der Sicht von Malique, Kryokrishna und Eunuvea erzählt in Form des personalen Erzählers, aber auch aus der Sicht von anderen Charakteren. Jedoch – und das habe ich bisher nur selten in Büchern gesehen – wechselt die Perspektive innerhalb eines Kapitels. Positiv ist, dass ich dadurch sozusagen einen größeren Blickwinkel bekommen habe, was die Gefühle und Gedanken mehrerer Charaktere betrifft. Jedoch fiel es mir manchmal auch recht schwer, schnell umzuschalten und herauszufiltern, aus welcher Sicht nun erzählt wird.

Der Anfang von „Mapmaker Malique – Iriliquium“ war wirklich gut, ich habe leicht in die Geschichte gefunden und freute mich darauf, wohin das alles führen wird. Auch der Schreibstil ist flüssig, sodass die Seiten ziemlich schnell dahinflogen. Später wurde es für mich aber für eine ganze Weile ziemlich gewöhnungsbedürftig. Mit fortlaufender Geschichte stellte sich mir immer intensiver die Frage: Worauf läuft die Geschichte überhaupt hinaus? Und: Gibt es jetzt ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Gibt es Details, die auf etwas Größeres hinweisen? Anfangs war ich verwirrt, dass der Science-Fiction auf scheinbar nichts Genaues hinausläuft. Die Story lebt nämlich von vielen kleinen und kurzweiligen Abenteuern, die mal rasant, actionreich, chaotisch, manchmal langatmig, humorvoll und/oder mysteriös sind, aber jede größtenteils unabhängig von den anderen steht. Ab und zu flaute die Spannung ab, um sich später immer weiter aufzubauen. Beschreibungen die Landschaft, Welt und Technik betreffend bleiben zu einem großen Teil der Vorstellungskraft des Lesers überlassen. Das hat zur Folge, dass ich mich selber weniger auf Hintergründe fokussiert hatte, sondern ich mich mehr von der Geschichte an sich mitreißen lassen konnte. Denn im Vordergrund stehen sehr fantasievolle, flockig leichte Abenteuer, wobei man die Charaktere immer besser kennenlernen kann und es so einige erstaunliche Lebewesen, Erfindungen und Planeten zu entdecken gibt. Letztendlich hat mir „Mapmaker Malique – Iriliquium“ wirklich gut gefallen und für einige schöne und abwechslungsreiche Lesestunden gesorgt. Auf mich wirkt es allerdings auch wie die Vorbereitungen auf weitere Bände, denn gegen Ende bleiben auch Fragen offen und Hinweise für weitere Abenteuer werden erkennbar. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Fazit:

Kurzweiliges Science-Fiction-Abenteuer mit Humor, Fantasy-Elementen und sympathischen Charakteren. Im Vordergrund stehen kurze und sehr fantasievolle Weltraumreisen. Alles in allem hat mir der erste Band sehr gut gefallen.

Vielen Dank an Serenity Amber Carter für das Rezensionsexemplar!

Wer gerne mehr über die Bücher der Reihe und ihre Charaktere erfahren möchte, kann sich gerne auf der Internetseite der Autorin Serenity Amber Carter umsehen:  www.mapmaker-malique.de

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