Buchtipp des Monats – April 2020

Beim „Buchtipp des Monats“ stelle ich euch jeden Monat ein Buch vor, welches aus ganz unterschiedlichen Genres sein kann. Es wird nicht immer mit 5 Sternen bewertet sein, außerdem kann es schon Jahre zurückliegen, dass ich das ausgewählte Buch gelesen habe. Welches ich monatlich auswähle, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Handlung, den Charakteren und wahrscheinlich vom Ort, vom derzeitigen Wetter bzw. von der Jahreszeit – das kann auch variieren. Ich möchte hiermit nochmal einige Bücher hervorheben – vielleicht gefällt euch ja eines. ^^

Bewegende und atmosphärische Story in Afrika

Im April werden die Temperaturen endlich wieder etwas wärmer. Das ist so die Zeit, in welcher ich sehr gerne Geschichten lese, die in fernen Ländern spielen. Vielleicht geht es euch auch so? Durch „Der Himmel über dem Kilimandscharo“ von Leah Bach geht man auf eine atmosphärische, spannende, aber auch sehr tragische Reise nach Afrika. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil die afrikanische Landschaft mit all den Farben und der Pracht dieser Natur zum Leben zu erwecken und den Leser direkt dorthin zu versetzen.

© Verlagsgruppe Random House GmbH

Rezension zu „Der Himmel über dem Kilimandscharo“ von Leah Bach

In „Der Himmel über dem Kilimandscharo“ von Leah Bach geht es um Charlotte Dierksen – Protagonistin der Geschichte -, die seit dem Tod ihrer Eltern bei ihren Großeltern, der Tante und den Cousinen in bescheidenen Verhältnissen lebt. Sie ist schon immer ein aufgewecktes und ruhiges Mädchen gewesen, das ein Talent für den Handel und Klavierspielen besitzt und eine starke Sehnsucht nach Abenteuern und fernen Ländern hat. Doch letzteres wird wahrscheinlich ein unerfüllbarer Wunsch bleiben, weshalb sie nach vielen zerstörten Träumen versucht, ein „normales“ Leben in ihrer Heimatstadt zu führen. Doch ein Schicksalsschlag nach dem anderen geschieht. Und Charlotte sieht nur noch eine Möglichkeit: Deutschland zu verlassen, um im Ausland einen Neuanfang zu machen. Ihr Weg führt sie an den Ort ihrer Träume: Afrika – bis zu dem Kilimandscharo. Doch wird sie dort ein glückliches Leben führen können?

Neuanfang in Afrika

Bei dieser Geschichte konnte ich es nicht erwarten, dass Charlotte endlich nach Afrika aufbricht, denn ich wollte endlich wieder von fernen Orten und Abenteuern lesen. Leider spielt ein recht großer Teil der Handlung in Deutschland und zeigt all die Unglücke, die Charlotte ertragen muss, die auch so gut beschrieben sind, dass ich währenddessen selber melancholisch geworden bin. Dieser Teil liest sich wie eine Vorbereitung auf Charlottes Zeit in Afrika und kam mir deshalb deutlich zu lang vor. Aber sobald diese Stelle überwunden ist, geht es auch schon mit den Abenteuern in Afrika los. Und auch dort gerät die willensstarke, mutige und einfallsreiche Protagonistin häufig in tragische und aussichtslose Situationen, aus die sie ohne Hilfe einen Weg finden muss. Aber egal wie viele Schwierigkeiten ihr gemacht werden, sie gibt nicht auf und sucht immer weiter nach neuen Auswegen.

Für mich ist „Der Himmel über dem Kilimandscharo“ von Leah Bach eine atmosphärische, abenteuerliche, aber auch recht traurige Story über eine starke Frau, die trotz enormer Probleme den Weg geht, den sie gehen will – vor der Kulisse der wunderschönen afrikanischen Landschaft.

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