Rezension: „Die Legenden der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs

  • Handlung
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Schreibstil
4.3

Information

Titel: Die Legenden besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Verlag: Knaur Verlag
Erscheinungsdatum: April 2018
Seiten: 208
Erzählort: überall und nirgendwo ^^
Erzähldatum: nicht genau bestimmt
Erzählperspektive: Personaler Erzähler, auktorialer Erzähler
Genre: Fantasy
Englischer Originaltitel: Tales of the Peculiar
Reihe: Kurzgeschichten-Band einer Reihe
ISBN: 978-3-426-22656-8

Inhalt vom Verlag:

Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.

Nun liegen die faszinierenden >>Legenden der besonderen Kinder<< endlich auch in schriftlicher Form vor!

Meine Meinung:

Die Legenden der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs ist eine nicht ganz gewöhnliche Sammlung von 10 Kurzgeschichten, die zu einer Trilogie gehören – die Trilogie habe ich allerdings noch nicht gelesen.

Die Kurzgeschichten sind allesamt interessant, bizarr und sehr fantasievoll, manchmal auch äußerst gruselig, vermitteln einen tieferen Sinn und haben mir insgesamt gut gefallen. Einige davon stechen besonders heraus, wie z.B. „Cocobolo“, „Die edlen Kannibalen“ und „Das Mädchen, das Albträume zähmen konnte“. Die Ideen dieser Geschichten sind definitiv erstaunlich, und man rechnet auch nicht wirklich damit, dass die Handlungen diese bestimmte Richtung einschlagen.

Der Schreibstil ist leicht, ähnelt sehr der Sprache, die in Märchen verwendet wird. Aber nicht nur das, sondern der gesamte Aufbau hat Ähnlichkeit mit einem Märchen.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön, sodass es optisch ein richtiges „Schmuckstück“ ist. Es hat einen Hardcover-Leinenband und das Gold der Ranken, Blätter und Vögel reflektiert wunderbar das Licht, wenn man die Position des Buches ändert.

Vor jeder Geschichte gibt es eine sehr gelungene Illustration, welche die auf den Leser zukommende Handlung widerspiegelt und somit sehr gut dazu passt. Darüber hinaus gibt es am Anfang noch ein Vorwort des Verlegers Millard Nullings, welches einen zum Schmunzeln bringt und darauf vorbereitet, dass man sich mit diesen Geschichten auf eine nicht alltägliche Reise begibt.

Fazit:

Eine Sammlung von fantasievollen, bizarren, schönen und erstaunlichen Kurzgeschichten. Man kann nicht damit rechnen, was auf einen zukommt, weshalb es ein besonderes Buch ist.

Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

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