Buchhighlights 2018

Das Jahr 2019 ist fast vorbei – nun möchte ich nochmal an das Jahr 2018 erinnern. Wie bereits in meinem Jahresrückblick 2018 erwähnt, gab es viele Bücher, die für mich zu einem ganz großen Highlight geworden sind und die ich euch gerne noch einmal kurz vorstellen möchte. Denn sie sollten definitiv in Erinnerung bleiben. Es sind atemberaubende, hochspannende, einzigartige und unvergessliche Bücher aus verschiedenen Genre, die nicht immer 2018 erschienen sind. Beginnen wir mit….

FANTASY

„Das dunkle Wort“ von Sylvia Englert

© Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG

In dem Fantasy-Roman „Das dunkle Wort“ von Sylvia Englert dreht es sich um den Magier Terwyn del Cresta, der durch seine Experiemente mit der dunklen Magie alles verloren hat und ins Exil verbannt worden ist. Doch als das Orchideenreich Skaidar in höchster Gefahr schwebt, scheint er die einzige Chance auf Rettung zu sein. Sylvia Englerts Schreibstil, Charakterzeichnung und Weltenbau ist phänomenal und absolut mitreißend. Außerdem: Magie wird hier äußerst interessant beschrieben – und es gibt Drachen!

Rezension: „Das dunkle Wort“ von Sylvia Englert

„Der Sommerdrache“ von Todd Lockwood

© S. FISCHER Verlag GmbH

Drachen, Drachen und noch mehr Drachen! In „Der Sommerdrache“ findet man sich in einer Welt wieder, in welcher Menschen und Drachen zusammenleben. Es ist die Geschichte über eine unglaubliche Freundschaft zwischen der mutigen Heldin Maia und einem tapferen Drachen in einer Welt, die vom Untergang durch eine bösartige Macht und der Zwietracht zwischen den Menschen bedroht wird. Hier kann man sich auf ein spektakuläres, bildgewaltiges und actionreiches Abenteuer gefasst machen!

Rezension: „Der Sommerdrache“ von Todd Lockwood

„Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo

© Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG

Eine unmögliche Mission und sechs unberechenbare Außenseiter. Kaz Brekker und seine Krähen sind Verbrecher, Diebe und Mörder, die ihr Leben aufs Spiel setzen für eine unermesslich hohe Belohnung. Aber so grausam sie auch sind, so versteht man ihre Beweggründe, sobald man ihre schreckliche Vergangenheit kennt – und ihren unstillbaren Wunsch nach Rache. „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo ist großartig – man fühlt mit den Charakteren, die Story ist rasant und kann emotional tief erschüttern. Für mich ein ganz unglaubliches Buch!

Rezension: „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo

„Das Herz der Kämpferin“ von Adrienne Young

© HarperCollins

Herzzerreißend, actionreich und spannend ist „Das Herz der Kämpferin“ von Adrienne Young und führt den Leser in eine kalte und wilde Welt, die an Wikinger und an den Norden erinnert. Die starke Protagonistin Eelyn wird vor eine schwierige Entscheidung gestellt, welche die Zukunft der beiden verfeindeten Clans verändern könnte.

Rezension: „Das Herz der Kämpferin“ von Adrienne Young

„Caldera – Die Wächter des Dschungels“ von Eliot Schrefer

© Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Ein magischer Dschungel und ein gefährliches und rasantes Abenteuer? „Caldera – Die Wächter des Dschungels“ von Eliot Schrefer überzeugt mit einer wunderschönen Atmosphäre, herzerwärmenden Charakteren (nämlich Dschungeltieren!) und einem düsteren Geheimnis.

Rezension: „Caldera – Die Wächter des Dschungels“ von Eliot Schrefer

„Die Schneeschwester“ von Maja Lunde

In „Die Schneeschwester“ von Maja Lunde dreht es sich um eine wundersame Freundschaft, Weihnachten und Trauer. Es ist eine sehr herzergreifende Geschichte, tröstend und voller Hoffnung, die mit sehr schönen Illustrationen verziert ist. Hier blieb bei mir kein Auge trocken.

Rezension: „Die Schneeschwester“ von Maja Lunde

 

SCIENECE-FICTION

„Constellation“ von Claudia Gray

„Constellation – Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray war mein erstes Lesehighlight 2018. Hierbei dreht es sich um den Planetenring, die katastrophalen Probleme der einzelnen Planeten – und um die Soldatin Noemi und den Androiden Abel. Ich liebe Science-Fiction, die im Weltraum spielen, aber diese Reihe überzeugt zudem auch durch die tiefgründigen Charaktere und ihre bewegende Geschichte. Dabei kommen auch actionreiche und amüsante Szenen nicht zu kurz. Die Fortsetzung „Constellation – In ferne Welten“ konnte ich kaum erwarten. Ich hoffe, dass der 3. Band bald erscheint – der Cliffhanger war doch zu grausam!

Rezension: „Constellation – Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray

Rezension: „Constellation – In ferne Welten“ von Claudia Gray

„Cat & Cole – Die letzte Generation“ von Emily Suvada

© Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Ein Endzeit-Hightech-Science-Fiction, der mich umhauen konnte! Emily Suvada lässt keine Pause und beeindruckt mit einem weitgefächerten Wissen über Programmieren. Bei dem 1. Band von „Cat & Cole“ steht eine von Software beherrschte Welt vor dem Untergang, denn diese so perfekte Welt wird von einer erschreckenden Seuche überschwemmt, gegen welche die Menschheit wehrlos ist. Die Hackerin Catarina und der gentechnisch veränderte Soldat Cole müssen das schwierige Rätsel lösen, um die Welt zu retten. Für diese Endzeit-Atmosphäre hat die Autorin so einiges verwendet, was mich immer wieder schocken konnte. Gut, dass die Fortsetzung dieses Jahr erschienen ist!

Rezension: „Cat & Cole – Die letzte Generation“ von Emily Suvada

„Gelobtes Land – Hoop“ von Christine Heimannsberg

© Christine Heimannsberg

Eine andere Möglichkeit für eine Dystopie: „Gelobtes Land – Hoop“ ist der erste Band einer Trilogie von Christine Heimannsberg und setzt nicht viel auf Action und sensationelle Ereignisse. Vielmehr wird die Spannung durch die Charaktere und eine unheimliche Atmosphäre erschaffen. Die beiden Geschwister Lore und Jame begeben sich durch eine vom Klimawandel zerstörten Welt zum Gelobten Land, wo alles besser sein soll. Doch ob dieser Ort wirklich existiert, ist fraglich. Diese Welt zu erkunden, dabei so realistisch zu erfahren mit welchen Schwierigkeiten die beiden auf ihrem Weg zu kämpfen haben, hat mir sehr gefallen.

Rezension: „Gelobtes Land – Hoop“ von Christine Heimannsberg

„Schwerelos“ von Katie Kahn

Schwerelos
© Verlagsgruppe Random House GmbH

Tiefgründiger Roman, der eine schöne Mischung aus Science-Fiction und Drama bietet und zu einem großen Teil im Weltraum spielt. Carys und Max sind bei einem verheerenden Unfall von ihrem Raumschiff Laertes getrennt und treiben nun schwerelos im Weltraum. Bis ihr Sauerstoff aufgebraucht ist, bleiben ihnen noch 90 Minuten. Ihnen fehlen die Ausrüstungsgegenstände, um zurück zum Raumschiff zu gelangen, was sie jedoch versuchen mit ihrem Wissen über Chemie, Physik und Biologie auszugleichen. Während ihrer Versuche erinnern sich die beiden Protagonisten an die Zeit zurück, als sie sich auf der Erde verliebt haben. Ich fieberte die ganze Zeit mit, ob die beiden es schaffen oder nicht, und konnte immer wieder überrascht werden.

Rezension: „Schwerelos“ von Katie Khan

„Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams

Ich habe noch nie einen so chaotischen und humorvollen Science-Fiction-Roman gelesen wie „Per Anhalter durch die Galaxis“! Alles, was hier passiert, ist absolut ins Amüsante gezogen, nichts wird wirklich ernst genommen, andere Realitäten und Begründungen werden erschaffen, verdreht und nochmals umgekehrt. Das ist vielleicht nicht immer leicht, da es manchmal auch recht verwirrend sein kann – die Ideen sind echt unglaublich -, aber ich konnte sehr gut lachen. Ein Buch, um gute Laune zu bekommen!

Rezension: „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams

THRILLER/KRIMI

„Ins Dunkel“ von Jane Harper

© Rowohlt Verlag GmbH

„Ins Dunkel“ ist ein sehr psychologisch aufgebauter Thriller, bei dem die Handlung und Spannung auf die Charaktere bezogen ist und eine knisternde Atmosphäre aufgebaut wird. Eine Suche nach der Wahrheit, die vielleicht das Grauen pur sein kann. Übers Wochenende unternehmen fünf Frauen eine Wanderung durch den australischen Dschungel – aber es kommen nur vier zurück, einige stark verletzt, keine weiß, wo die Fünfte ist. Es ist ein Roman, bei dem man wirklich gut miträtseln kann und am Ende dennoch überrascht wird, denn was anfangs schlüssig erscheint, muss es später nicht auch noch sein.

Rezension: „Ins Dunkel“ von Jane Harper

„Der Hypnotiseur“ von Lars Kepler

© Bastei Lübbe AG

Hat ein Junge seine gesamte Familie kaltblütig ermordet? Wenn ja, warum? Das versucht Kriminalkommissar Joona Linna herauszufinden und zieht den Hypnotiseur Erik Maria Bark hinzu, der geschworen hatte niemals mehr zu hypnotisieren – diesen Schwur jedoch brechen muss. Doch damit zieht er die Wut eines Mörders auf sich und alles wird komplizierter. Mich konnte der Krimi, der eigentlich eher zu einem Psychothriller tendiert, wirklich in atemlose Spannung versetzen.

Rezension: „Der Hypnotiseur“ von Lars Kepler

 


So, das waren meine Buchhighlights aus dem vergangenen Jahr. Was waren eure Buchhighlights 2018? Hat ein Buch euch besonders beeindrucken können?

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